🥇 Workshop first, Onlinekurs second


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Workshop vor Onlinekurs: Der kluge Start in die Kurswelt

Onlinekurse sind attraktiv, aber…

Aaaaber… Es gibt drei Probleme bei Onlinekursen:

  1. es ist viel Arbeit, in Vorausleistung einen Onlinekurs zu erstellen und nicht genau zu wissen, ob man das Investment wieder reinholt bzw. wann es soweit ist. (Online-Business-Gurus werden dir an dieser Stelle sagen, dass du deinen Kurs einfach vorverkaufen sollst, auch wenn es ihn noch gar nicht gibt. It’s not that easy lol.)
  2. ein Onlinekurs muss qualitativ und didaktisch gut sein, damit er deine Kund:innen happy macht. Bei Beratung, Coaching, Workshops und Co kannst du besser eingreifen und steuern, wenn du merkst, dass Fragen aufkommen oder Leute ‚auf dem falschen Dampfer‘ sind. Ein Onlinekurs muss ‚allein‘ funktionieren. Tut er das nicht, sind die Kund:innen im besten Fall einfach nur nicht ganz zufrieden. Im schlimmsten Fall fordern sie ihr Geld zurück und/oder erzählen anderen von ihrer schlechten Erfahrung.
  3. das Marketing wird bei dem Diskurs um ‚passive‘ Onlinekursen gern vergessen. Ein Onlinekurs verkauft sich leider *nicht* von alleine. Trust me, ich wünschte es wäre so! Stattdessen gehört zu jedem Onlinekurs eine Marketingmaschinerie, entweder in Form von Live Launches oder Evergreen Funnels. Bei beidem musst du dir die Frage stellen: Wo kommt der Traffic her? Wie hoch ist meine Conversion Rate? Was kostet mich das? (Entweder in Ad-Budget oder Zeit für Content Marketing und Co). Willkommen im Online-Business-Zirkus! 🎠

Wenn du jetzt also eine Idee für ein Produkt hast und dich wochen- oder gar monatelang hinhockst und einen Onlinekurs dazu erstellst, gehst du ein hohes Risiko ein, dass der Kurs floppt.

Du kannst dir schon denken, was ich jetzt sagen werde: Mach erst einen Workshop und erst später einen Kurs!

Gründe, warum du deine Idee erst als Workshop umsetzen solltest

Zum einen kannst du mit einem Workshopangebot schneller testen, ob deine Idee wirklich gut ankommt und realistisch ist. Aber selbst wenn du dir mit deinem Angebot schon sehr sicher bist, profitierst du vom Workshop-first-Modell:

Der Kurs wird besser

Du kannst im Workshop viel besser spüren, wie dein Konzept bei den Teilnehmer:innen (TN) ankommt:

All diese Beobachtungen sowie das Feedback, das du unmittelbar einholen kannst, helfen dir, den Kurs zu verbessern. Du weißt, wie du etwas am besten erklärst. Du erkennst, an welchen Stellen du differenzieren musst („Wenn ihr x schon kennt, könnt ihr diese Lektion überspringen!“) und kannst passendes Zusatzmaterial erstellen.

Der Kurs wird wirklich zum Kurs

Mein größtes Pet Peeve bei Kursen ist, wenn sie gar keinen Kurscharakter haben, sondern eigentlich nur Input (=Content) sind. Wir wollen unsere Leute nicht nur volllabern, sondern ins Handeln bringen. (Auch Vorträge haben ihre Berechtigung, dazu ein andernmal mehr.)

Aus deinen Erfahrungen kannst du Selbstlern-Übungen machen

Nur wenn du aus der Arbeit mit echten Menschen weißt, was für sie funktioniert, wo sie hängen bleiben, was Aha-Momente und was Fragezeichen verursacht… Erst dann kannst du Übungen entwerfen, die auch ohne deine Betreuung, Unterstützung und Kontrolle funktionieren.

Die Ergebnisse aus den Workshops helfen beim Marketing des Kurses

Ergebnisse, Case Studies, Testimonials: je besser du aus deinen Workshops schon „beweisen“ kannst, dass deine Methodik funktioniert, desto leichter wird dir das vermarkten und verkaufen des Kurses fallen.

Im besten Fall wird dein Kurs dein Angebotsportfolio ergänzen. Wie das aussehen kann, können wir in einer anderen Newslettermail besprechen.

Ich bin jetzt erstmal busy mit den Vorbereitungen der dritten Acceleratorrunde. Und ja, dazu gehört auch Kurserstellung!


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